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Statteilentwicklung, Umweltschutz und Lebensqualität in #KielGaarden

15. Oktober 2017

Als Bioladen hat man vermutlich eine teilweise andere Sicht auf einen Stadtteil als andere Läden.  Auffällig an Gaarden aber auch im globalen Kontext ist, dass sich in vielerlei Hinsich nur sehr wenig tut. Das hat viel mit mangelnden Impulsen zutun. Es gibt z.B. neben dem Problem des bezahlbaren Wohnraums auch diese Probleme:

  • Luftqualität (z.B. Stickoxide und Feinstaub)
  • Klimaerwärmung (Teile von Gaarden werden in den kommenden Jhrzehnten höchstwahrscheinlich überschwemmt)
  • Lebensqualität auf der Straße, die Dominanz des Autos und der Unmöglichkeit in Gaarden Rad zu fahren.

Statt hässliche Betonkübel aufzustellen, die dann im Oktober nachts wieder einkassiert werden, müsste in Gaarden viel mehr passieren. Aus meiner Sicht in erster Linie es ermöglichen, dass Menschen auf dem Fahrrad sich bewegen können, ohne sich oder andere zu gefährden.

Aufgrund der Tatsache, dass in Kern-Gaarden die meisten Straßen mit Pflastersteinen belegt sind, entscheiden sich viele Radfahrer*innen (als und jung) dazu, auf den Gewhwegen zu fahren. Das führt wiederum zu Konflikten mit Fußgänger*innen. Gaarden ist dabei der Stadtteil, der von der Stadt Kiel bisher gefühlt am meisten vernachlässigt wurde, wobei er einer der dichtbesiedelsten und größten in Kiel ist.

Der Effekt der Verkehrspolitik der Stadt Kiel, der letzten 40 Jahre für Gaarden ist dabei:

  • Gaardener*innen fahren weniger gerne Rad
  • eine schlechte Fahrradinfrastruktur hält einige Menschen ab nach Gaarden zu ziehen, für die das Verlehrsmittel erste Wahl ist.
  • Es hält Menschen fern, die sonst Gaarden besuchen oder hier ein kaufen würden. Man macht einen großen Bogen um Gaarden.

Viele neuere Studien (z.B. vor wenigen Tagen wieder eine aus Toronto) belegen einen positiven Effekt von „Protected Bike Lanes“ auf den Verkehr und die Stadtteile:

  • Menschen auf dem Fahrrad kaufen mehr vor Ort, als Autofahrer*innen
  • Wenn die Leute sich auf dem Radweg sicher fühlen, fahren sie mehr Rad
  • Die Aufenthalts- und damit Lebensqualität qualität der Straßen erhöht sich
  • Der Ausstoß von Klimagasen; Feinstaub und Stickoxiden reduziert sich.

Städte können diese Ideen auch erst einmal auf Zeit testen, wenn sie unsicher sind, wie hier das Beispiel aus Toronto:

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