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Expedition nach Kiel-Ost #KielGaarden

8. Mai 2016

Mit bestem Dank An Julia veröffentliche ich endlich Ihren Artikel aus 2014.BioGaarden_01

In Gaarden ist es gefährlich. Man sollte als Frau nicht nach Einbruch der Dunkelheit draußen unterwegs sein. Sogar Krankenwagen kommen nur bis 22 Uhr, da die Sanitäter Angst vor Überfällen haben. Man muss sich in Acht nehmen vor den ganzen kriminellen Ausländern, Alkies und Junkies, die lungern und pöbeln überall herum. An jeder Ecke liegen gebrauchte Spritzen. Die Straßen sind voller Müll und Hundescheiße. Ein heißes Eisen, dieses Gaarden. Und doch bin ich kürzlich nach Gaarden gezogen, in die Iltisstraße – die Wohnung ist günstig und mein Kleingarten nicht weit. Ich gehe vor die Tür um mir ein eigenes Bild zu machen und frage mich dabei: Was ist dran an den Geschichten? Autorin: Julia Eickmeyer

Weiterlesen: Expedition nach Kiel-Ost_aktuell

Und Frühling heißt Banksaison!

5. Mai 2016

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Und der Standort der Bank hat sogar ’ne offizielle Gehmigung!

 

 

 

 

Ein sonniger Moment….

3. Mai 2016
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Man muss ja auch jeden Sonnenstrahl nutzen, wenn er sich denn mal zeigt!

Von #Bio und den Preisen

1. Mai 2016

Eine Meldung zu einem überfallenen Bio-Supermarkt (denn’s) in Hamburg hat mich als jemand, der selber einen kleinen Bioladen betreibt etwas beschäftigt. Zum einen: Dort war keine Gewalt im Spiel und „denn’s“ ist die größte Biokette dieser Branche. Sie setzt u.a. durchaus ähnlich wie die Discounter auf „billig“.

Leider habe ich nur Ausschnitte aus dem Flyer gefunden, nicht den Ganzen. Ich wollte aber mal wieder auf das Thema „Bio ist (zu) teuer“ eingehen. Wenn das eine Kritik von Linken sein soll, dann muss man auch fragen: Ist ALDI dann das positive Beispiel? Muss es Ziel sein, dass ein Konzern durch seine Marktmacht Bauern dazu zwingen kann Produkte unter ihrem Produktionspreis zu verkaufen. Ist das näher an der gesellschaftlichen Utopie.

Zum anderen erzähle ich auch gerne, dass in der Saison Weintrauben bei ALDI in 250 Gramm-Schalen teurer waren als für unsere Mitglieder. Merkt nur keiner. Viele rennen zu ALDI, LIDL, Penny und gehen davon aus, dass sie da immer billiger fahren, besonders billiger als bei „Bio“.

Und wenns dann um niedrigere Preise geht: Ich weiß, dass „denn’s“ zwar auch oft teurer ist als wir, aber auf der anderen Seite: Wenn die Kritik die teuren Preise sind, dann stellt „denn’s“ ja als Bio-Discounter das am ehesten zur Verfügung, als die kleinen Bioläden. Einfach schon deshalb, weil sie ja mehr Masse einkaufen können.

Dann liest man über den Überfall, dass sich primär Veganes Convenience Food (also Fertiggerichte) eingesteckt wurden. Also gerade das, was seitens der Industrie den neuen Trend zum Veganen für jedermann befeuert, ähnlich wie Superfood oder Fertigsmoothies.

Man überfällt also einen Biomarkt, weiß aber sehr gut über das Sortiment bescheid. Klingt eher so, als sei man regelmäßiger Kunde, will aber gerne mal umsonst an die Industrieprodukte kommen und verkleidet das Ganze dann als politische Aktion und schimpft dann auf die Stadt der Reichen.

Das mit der Sozialen Revolution ist eben gar nicht so einfach: Klassisch argumentiert sind wir fast alle dazu gezwungen unsere Arbeitskraft zu verkaufen. Ob nun angestellt oder selbständig. Große Ladenketten zahlen durchweg besser, als die kleinen Läden, weil sie zum einen ganz anders kalkulieren und die Lohnkosten im Vergleich zu anderen Kosten doch eher gering sind. Generell: Je größer die Ladenfläche und Laden, desto geringer die Personalaufwandsquote. So ist es oft pervers, dass die kleinen eher linken Läden oder Kollektive schlechter bezahlen, als die großen Läden.

Der Discounter ist heute der Orientierungspunkt für viele: der Maßstab dafür, was teuer und was billig ist. Zu wenig gesehen wird dabei, wie Preise entstehen. Aus diesem Blickwinkel erscheint ALLES, was teurer ist als die Discounter verkaufen als TEUER. Ein anderer Blickwinkel wäre die Betrachtung des Aufwands der nötig ist, um fair zu produzieren. Unterstützen wir mit unserem Einkauf Strukturen, die die Ausbeutung fördern oder das Gegenteil?

Für die Masse der Bevölkerung, die nicht so viel nachdenkt ist es relativ einfach, wo man denn primär einkauft. Bei uns kaufen allerdings alle Schichten und Szenen ein. Natürlich unterschiedlich häufig. Generell ist bio teurer, weil es mit einem höheren Aufwand produziert wird. Insbesondere diejenigen, die sich überwiegend bio ernähren, verfügen meist über ein höheres Einkommen. Oder sie setzen einfach auf andere Prioritäten. Man kann sein Einkommen ja auch verschieden einsetzen und auf Sachen verzichten, die anderen wichtiger sind.

Das Grundproblem aber sind die ungleich verteilten Einkommen und Vermögen. Das sehr grundsätzlich zu ändern ist in dem heutigen Wirtschaftssystem eigentlich unmöglich, denn es basiert sozusagen auf der individuellen Ungleichheit. Was nicht heißt, dass der Eine es nicht mit viel Glück und Aufwand zu einem besseren Status bringen kann. Aber es wird immer eine individuelle Lösung bleiben, wovon andere, außer vielleicht der eigenen Familie nicht partizipieren können.

Davon abgesehen kümmern sich viele Leute weder um Vegan noch um Bio. die soziale Bedeutung einer günstigeren Verfügbarkeit dieser Waren hätte also kaum bis gar keine Bedeutung für das Sozialgefüge in unserer Gesellschaft.

Echter Wandel würde m.E. eher durch gelebte Solidarität entstehen. Sich gegenseitig zu helfen statt wie bisher sehr verbreitet: Nur an sich selber zu denken und nicht vernetzt. Ganz ohne etwas Egoismus geht es natürlich nicht, gerade weil man immer wieder die Erfahrung machen kann, das man am Ende doch nicht fest auf Hilfe von Anderen bauen kann. Aber auf der anderen Seite, sollte man mögliche Unterstützung nicht generell ausschließen/nicht erwarten, weil man sich da vieler tolle Erfahrungen verbaut.

Unser Laden wurde durch vielseitige Unterstützung verschiedenster Leute aufgebaut und immer wieder erhalte ich Hilfsangebote und konkrete Hilfe und versuche auch genau so viel zurückzugeben.

 

Pfingstsamstag Ruhetag

29. April 2016

Am 14. Mai wird der Bioladen geschlossen sein. Am Dienstag sind wir dann wieder für Euch da!

Sa 16.04. 15.00 BUND #Naturgarten Allgemeine Gartenführung

12. April 2016

BUND-Naturgarten KrŠuterbeetAllgemeine Gartenführung, auf dem das Konzept des BUND Naturgarten erklärt und auf Fragen eingegangen
wird. Bei Bedarf Planung eines Extratermins zum Anlegen eines Gemüse- bzw. Blütenbeetes. Kinder werden sich auf dem
Gelände nicht langweilen. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Bushaltestelle
Karlsburg (Linie 41/42), später Eintreffende können den an den Bäumen
angebrachten grünen Stoffbändern zum Garten folgen.
Für die anschließenden Gesprächsrunden sind Mitbringsel für
ein Buffet immer willkommen.

Verfrühlingt #cola #lauretana #eis #stleonhard #co2 #ErsterApril

30. März 2016
by

Ab Freitag beginnt dann bei uns wieder die Eissaison und die gekühlten Getränke. Auch wenns draussen zur Zeit kälter ist als im Kühlschrank. Aber ihr könnt dann schon mal nach gekühlten Getränken fragen.

Außerdem haben wir im Sortiment – und das sollte nicht unerwähnt bleiben:

  • Lauretana Wasser (still)
  • CO²-Patronen für Sprudelbereiter im Tausch (60 Liter)
  • St. Leonhards (Lichtquelle)
  • NOW Black Cola
  • Frisch geschnittenen Käse mit wechselndem Sortiment (jungen Gouda haben wir immer da). Bitte an der Kasse fragen.

Übrigens ist am 1. April 1. April.  Nur das ihr bescheid wisst! (Aber das oben war kein Scherz)

 

Man sieht sich,
Thilo

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