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20. März = #Frühlingsanfang –> #Gaarden taut auf!

8. März 2017

Unser Frühlingsfest 2017. Zum Mitmachen! Wer Ideen hat bitte melden. Ansonsten einfach vorbei kommen!

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  • ab 10 Uhr
    • Essen und Trinken als/gegen Spende
      (geht an Welcome@Gaarden)
    • Wiedereröffnung Lastenradstation
      vom Kieler Tretwerk!
    • Infos von FahrRadGaarden
    • ab 18.30 Saatgut & Pflanzenbörse
    • plus alles was noch so einfällt…
    • 20 Uhr VORTRAG: Die Bewegung der LandarbeiterInnen ohne Boden (MST) kämpft seit über 30 Jahren gegen die ungleiche Landverteilung und agroindustrielle Landwirtschaft in Brasilien. Gleichzeitig setzt sie sich für eine radikale Landreform in Verbindung mit zahlreichen anderen sozialpolitischen und ökologischen Forderungen ein.
      Bei „Gaarden taut auf!“ wird Johannes Glöckler, der im Rahmen seiner Bachelorarbeit drei Monate beim MST in der Nähe der nordöstlichen Küstenstadt #Recife verbrachte, einen mit Fotos untermalten Vortrag zu der aktuellen Situation der Bewegung halten.

Ein Produktions-#Kooperative für Kiel?

18. Februar 2017
 
Ich beschreibe hier mal eine Idee, die ich schon länger habe. Weil Ideen teilen oft eine gute Sache ist. Aus meiner Sicht geht mir nur darum, etwas anzustoßen, ohne dass ich da maßgeblich beteiligt sein oder etwas daran verdienen muss.
 
Welches Problem lösen?
Es gibt in Kiel fast keine Alternativbetriebe, die Nahrungsmittel im kleinen Stil herstellen. Also z.B Getränke, Soja- oder Getreideprodukte. Ob nun biozertifiziert oder nicht. Privat oder im Kleinen werden solche Produkte schon hergestellt, aber nicht gewerblich vertrieben. Ein Problem dabei sind die Vorgaben der Lebensmittelüberwachung. Die möchte das jeder Betrieb eine eigene Küche hat mit jeweils allem was notwendig ist (meist mindestens Doppelspüle mit getrenntem Kalt- und Heisswasser). Aber sich mal eben eine zweite Küche anzuschaffen- bzw. anzumieten ist finanziell oft vollkommen unattraktiv.
 
Eine Lösung für das Problem könnte sein eine gemeinsame Firma („Kooperative“) zu gründen, die eine Küche anmietet. Und wer etwas herstellen will kann sich dann daran unter bestimmten Bedingungen beteiligen. Die Kooperative übernimmt die ganze Verantwortung für die Herstellung und bestimmt auch unter welchen Bedingungen die Küche genutzt wird. Die Kooperative selbst würde nicht in erster Linie als Ziel haben kommerziell erfolgreich sein, sondern primär die Finanzierung der Produktion, Zertifizierung,…. Also Kostendeckung plus ein wenig Gewinn für Investitionen usw.. Die Produkte würden dann wiederum für den reinen Vertrieb an die Initiatoren wieder abgegeben.
 
Das Ganze könnte man auch weiter ausklügeln. Dieser Text also mehr als Anregung. Bisher ist es ja so, dass jede/r mit einer Idee mit Gewerbeschein und Selbständigkeit  das volle Risiko übernimmt. Vielleicht ist es für viele zum Start spannend die Möglichkeit zu erproben in einem gesicherteren Umfeld  etwas zu erproben.
Sollte es Interessenten für die Umsetzung so eines Konzeptes geben, bitte Rückmeldung. Ich würde dann Raum für Austausch und Treffen bieten.

Irgendwann nur noch Onlinehandel?

6. Februar 2017

Es wird ja viel beschworen: Das AUS des Einzelhandels, wie auch aktuell: E-Commerce: Düsteres Szenario für deutsche Einzelhändler.

Kein Zweifel ist dem Einzelhandel mit dem Onlinehandel eine wichtige Kon kurrenz erwachsen. Dessen Vorteile:

  • Keine Öffnungszeiten: Einkaufen, bzw. Bestellen ist jederzeit möglich. Vor allem für Berufsttätige mit 6-Tage-Woche sind manchmal Einkäufe im stationären Einzelhandel kaum möglich.
  • Auswahl innerhalb einer Rubrik  oft größer
  • Der stationäre Einzelhandel ist oft weder Fachhandel noch kompetenter, als das, was man im Internet findet. Nicht zuletzt wird man da manchmal auch auf das Internet oder Baumärkte,… verwiesen.
  • Man kann neben dem Einkauf gleichzeitig Preise vergleichen und Hintergrundinformationen recherchieren. Das ist mittlerweile aber auch mit dem Smartphone im Laden möglich.
  • Die Rückgabe der Ware wegen des Fernabsatzgesetzes ist immer für eine Zeit möglich.

Allerdings werden hier auch überhöhte Erwartungen geschürt. Vorteile des Einzelhandels sind:

  1. Vor dem Einkauf ist eine Inaugenscheinnahme möglich.
  2. Das Sortiment ist meist breiter, also mehr verschiedene Waren.
  3. Auch  Ware, die man gar nicht kaufen wollte ist sichtbarer
  4. Ein Einkauf von einem Laden, der fünf Minuten entfernt ist, ist oft auch in insgesamt 10 Minuten erledigt. Es wird niemals so sein, dass jeder Onlinehändler schneller sein kann als DAS. Beim Lebensmitteleinzelhandel (LEH) fehlt manchmal während des Kochens/Backens nur eine Zutat, und die muss SOFORT da sein. Für Bestellungen ist da keine Zeit!
  5. Einkaufen gehen kann aber auch bedeuten: Die eigene Gegend erkunden, Menschen treffen, Körperliche Bewegung, Frische Luft,…

Nach meinen Beobachtungen gibt es auch sehr verschiedene Einkaufstypen: Manche Menschen bekommen quasi jeden Tag ein Paket oder mehrere, manche nie. Ich vermute daher, dass der Anteil an Leuten, die bestellen höher wird, und deren Volumen auch. Aber so lange es Einzelhandel gibt, wird es immer Menschen geben, die darüber lieber bestellen.

Ein Fehler in der Vision ist aber auch, dass davon ausgegangen wird, dass nur der Onlinehandel flexibel ist, wohingegen der Einzelhandel eine statische Größe bleibt. Aer ich denke auch nicht, dass jeder Laden zusätzlich Versand machen sollte. Das bedeutet ja auch einen gewissen Aufwand, Risiko und Kosten mit ungewissem Ausgang. Es bedeutet auch, dass der Handel zunehmend in eine Totale Konkurrenz eintritt. Dem kann man nicht einfach den Rücken kehren, aber dennoch ist die Frage, wie weit man sich darauf einlassen möchte. Es bedeutet ja z.B. auch, dass man im Versand viel mehr die Preise der Konkurrenz berücksichtigen müsste, was zu dauerhaft niedrigeren Preisen führen müsste. Die wiederum können auch nur die Großen langfristig ohne Verluste niedrig halten. Der Sitz der Niederlassung spielt dabei tendenziell weniger eine Rolle. D.h. in Zukunft könnten Branchenriesen z.B. auch an jedem Ort Bioprodukte in wenigen Stunden oder Tagen anbieten. Mit denen kann ein kleiner Bioladen aber niemals auf der Preisebene konkurrieren.

Generelles Problem des Versandhandels ist der ökologische Fußabdruck. Das heißt mehr Verpackung und Lieferung in jede Wohnung kostet mehr CO². Wir können ja jetzt nicht bis 2030 in die völlig falsche Richtung marschieren mit einem Achselzucken. Es gibt da Probleme mit dem Klimawandel und die müssen wir angehen. Mehr Verkehr, mehr Plastik,… sind da nicht die Lösung. Also können diese Absatzmodell auch nicht Vorbild sein. Davon abgesehen muss irgend wer auch noch Pakete annehmen. Was ich selbst für einige Leute mit meinem Laden tue. Ohne stationären Einzelhandel geht das dann nur  noch, wenn es ausreichend nette Rentner und Arbeitslose im Haus gibt. 😉

Siehe dazu auch diesen Artikel: https://biogaarden.wordpress.com/2017/02/03/biokiste-vs-bioladen-vs-solawi/

#Biokiste vs. #Bioladen vs. #SoLaWi

3. Februar 2017
by

Es gibt mehrere Weg zu Bio zu kommen. Ich schreibe darüber bisher wenig, möchte aber doch ein wenig Vergleiche ziehen. Es gibt da natürlich auch  eine Konkurrenz zueinander. Kunden wechseln von einer Quelle zur nächsten. Ich behandle das Thema aber abstrakter:

Zuerst eine Betrachtung der Biokiste. Dazu gibt es verschiedene Anbieter. Die einen bieten ein Kistenabo an. Das ist dann meist etwas eingeschränkt im Sortiment, aber man kann verschiedene Varianten wählen. Oder man stellt sich alles einzeln zusammen. Die Preise sind bei Ob st & Gemüse (O&G) mit denen in einem Bioladen vergleichbar. Allerdings kommt ggf. eine Liefergebühr dazu, wenn man einen Mindestbestellwert nicht erreicht. Das muss man dann natürlich auch auf die Waren draufschlagen.

Bei der SoLaWi oder „Solidarischen Landwirtschaft“ ist es ähnlich: Man bekommt seine Abonnement, häufig wird auch angeboten zeitweise mitzuhelfen. Die grundsätzliche Idee ist, dass es eine größere Nähe zwischen Verbrauchern und Bauern geben soll. Im Angebot sind seltener Fertigprodukte und das Angebot daher eher auf O&G beschränkt. Das Angebot kann auch ein geschränkter sein, weil oft nur Produkte des einen Hofes angeboten werden. Im Grunde macht es auch nur so Sinn. Denn wenn die Kunden auch Produkte von Nicht-SoLaWi-Höfen beziehen, besteht ja auch die engere Beziehung nicht mehr.

Für mich stellt sich hier auch die grundätzliche Frage der Struktur einer Stadt und wie man einkauft und konsumiert. So wie Biokiste & SoLaWi heute funktionieren , schalten sie den Zwischenhandel, den klassischen Lebensmitteleinzelhande bzw. Bioladen aus. Wobei bei der Biokiste der Lieferant den Zwischenhandel übernimmt.  Ich betrachte diese Entwicklung allerdings genau so kritisch wie die Tendenz alles online zu bestellen, wie z.B. via Amazon. In dem Falle ist Amazon natürlich ein Handelsriese. Aber macht es wirklich Sinn, ökologisch gesehen, dass jeder Kunde per Auto entweder seine Ware selber direkt abholt oder einzeln  zu seiner Wohnung geliefert bekommt?

Darüber hinaus: Kann es sinnvoll sein, die Stadtstruktur aufzuweichen, in dem Einzelhandelsläden umgangen werden. Grohandel ist zwar oft eine anonyme Angelegenheit und die Distanz zwischen Käufern und Bauern ist ein Defizit, dass behoben werden muss. Aber am Ende der Entwicklung könnte das vollkommene Verschwinden einer Einzelhandelsstruktur sein. Dann muss man wirklich jedes Teil, jedes Stück Butter online bestellen. Amazon  Fresh und HelloFresh gehen ja auch diesen Weg. Der nächste Schritt ist dann bei Biokisten zumindest eine weitere Konzentration des Marktes, bzw. das Übernehmen durch Branchenriesen wie Amazon.

Daher zum Abschluß mein nicht ganz uneigennütziges Plädoyer für den „Bioladen um die Ecke“, der auch neben der Frischeversorgung weitere Funktionen erfüllt und einen Ort zum Treffen und zur Kommunikation anbietet. Hier kann man sich die Ware auch direkt anschauen,  bevor man sie kauft. Und auch kleine Einkäufe sind möglich, wie z.B. lediglich 1 Champignon:

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1 Champignon

Ich finde auch bei der SoLaWi gute Ansätze, finde aber das das Lieferkonzept der Einzelbelieferung oder Einzelabholung höchst problematisch. Eine Kooperation zwischen  Höfen und Bioläden halte ich für sehr viel vielversprechender. Davon abgesehen  ist natürlich jede/r frei zu kaufen wo und wie er will. Man sollte sich nur bewußt sein, dass das eigene Kaufverhalten auch Einfluß auf das eigene Umfeld hat. Der Einzelhandel als Solches hat natürlich auch nicht immer zu seiner  Beliebtheit beigetragen, aber es ist auch oft nicht so einfach, wenn Löhne, Öffnungszeiten und Ladenmiete gewährleistet sein muss. Und die Ansprüche der KundInnnen sehr verschieden und wechselhaft. Als kleiner Laden muss man sehr flexibel sein und schnell reagieren und nebenbei auch Ort für Pakete  sein oder Schlüssel und andere Gegenstände, die zurückgelegt werden, oder Wegeauskunft für Ortsfremde geben etc. etc. .

Das also nur mal so ganz grundsätzlich als Pro und Contra. Es ließen sich sicher weitere Argumente finden.

Neue Schaufensterdeko 2016/2017

7. Dezember 2016
by

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Ist wohl schon Weihnachten20161207_105757

 

#Auftragsmalerei von #JuHyunLee

24. November 2016
Portraits von Ju Hyun Lee

Portraits von Ju Hyun Lee

An dieser Stelle heute einmal ein Angebot von meiner Mitarbeiterin Ju Hyun:

Ihr könnt Euch Portraits oder andere Bilder in Öl als Auftrag malen lassen.

Ihre Internetseite: www.juhyunlee.net

    • Beispielspreis: 1 x AuftragsPorträt(40x30cm)/ 300 Euro
      (Mitgliedspreis bei BioGaarden/ 250 Euro)

Auftragsthemen kann man bei ihr absprechen.

16.11. Ladenschluss 16.30

16. November 2016

Aus organisatorischen Gründen müssen wir an diesem Tag bereits um 16.30 schließen.